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Außergerichtliche Forderungseintreibung

Die außergerichtliche Geldforderungseintreibung umfasst die Vorbereitung einer Mahnung vor Klage, die wir in Vertretung von Ihnen als unseren Mandanten an den Schuldner schicken. In der Mahnung fordern wir den Schuldner zur Zahlung Ihrer Geldforderung auf, und zwar mit einer Warnung, dass wir im Falle der Nichtzahlung des Schuldbetrags innerhalb der angeführten Frist zur gerichtlichen Forderungseintreibung schreiten.

Gerichtliche Forderungseintreibung

Die gerichtliche Forderungseintreibung beginnt mit der Vorbereitung eines Zahlungsantrags (einer Klage) und mit seiner Stellung an das zuständige Gericht des Antragsgegners.

Im Sinne der Bestimmung des § 172 der Zivilprozessordnung, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind, so erlässt das Gericht einen Mahnbescheid spätestens innerhalb von zehn Arbeitstagen nach der Erfüllung dieser Voraussetzungen.

Der Mahnbescheid kann auch zu Gunsten mehrerer Antragsteller oder auch gegen mehrere Antragsgegner erlassen werden.

Der Antragsgegner kann nach der Zustellung des Mahnbescheids einen Widerspruch einlegen. Falls gegen den Mahnbescheid innerhalb von 15 Tagen nach der Zustellung kein Widerspruch mit Begründung eingelegt wird, so hat der Mahnbescheid die Wirkungen eines rechtskräftigen Urteils. Das bedeutet, dass der rechtskräftige Mahnbescheid ein Zwangsvollstreckungstitel ist und dass es zur Eintreibung Ihrer Forderung durch einen Gerichtsvollzieher kommen kann.

Wenn der Antragsgegner allerdings einen Widerspruch mit Begründung in der Sache selbst rechtzeitig einlegt, so wird dadurch der Mahnbescheid in vollem Umfang aufgehoben und das Gericht ordnet die Verhandlung an.

Im Falle des Erfolgs in der Sache erkennt das Gericht dem Antragsteller auch Prozesskosten zu, die meistens aus einer bezahlten Gerichtsgebühr und aus Kosten der rechtlichen Vertretung bestehen, wodurch Ihnen die in die Eintreibung Ihrer Forderung investierten Geldmittel zurückerstattet werden.

Forderungseintreibung durch einen Gerichtsvollzieher

Wenn die Unterlage für die Zwangsvollstreckung ein Zwangsvollstreckungstitel ist, durch welchen eine Pflicht zur Zahlung eines Geldbetrags auferlegt wird, so kann ein Gerichtsvollzieher die Zwangsvollstreckung folgenderweise durchführen:

  • a) durch Lohnabzüge und Abzüge von anderen Einkommen
  • b) durch die Forderungszuweisung
  • c) durch den Verkauf von Mobilien
  • d) durch den Verkauf von Wertpapieren
  • e) durch den Verkauf einer Immobilie
  • f) durch den Verkauf eines Betriebes
  • g) durch den Befehl zum Entzug eines Führerscheins.
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